Scrum und Kanban – Ein kurzer Leitfaden zu agilen Methoden
Von Idego Group

Scrum und Kanban sind zwei verschiedene agile Methoden für die Softwareentwicklung. Scrum funktioniert als Framework, das es Menschen ermöglicht, komplexe Anpassungsprobleme erfolgreich zu lösen, mit Betonung auf strukturierten Iterationen und definierten Zeitgrenzen.
Sechs wichtige Scrum-Prinzipien werden erläutert: Time Boxing begrenzt Arbeitseinheiten auf definierte Zeiträume. Iterative Entwicklung schafft kleine Entwicklungszyklen. Wertbasierte Priorisierung liefert früh maximalen Geschäftswert. Zusammenarbeit gewährleistet Teamtransparenz und Kommunikation. Empirische Prozesskontrolle betont Transparenz, Inspektion und Anpassung. Selbstorganisation ermöglicht es Teams, ihren Wertbeitrag zu maximieren.
Die Scrum-Implementierung umfasst die Unterteilung der Arbeit in kleine, priorisierte Aufgaben und die Organisation von Teams in Iterationen, die typischerweise 2–4 Wochen dauern. Teams verpflichten sich nur zu Arbeiten, die sie innerhalb jedes Sprints abschließen können.
Im Gegensatz dazu betont Kanban Flexibilität ohne strenge Iterationen. Die Methodik konzentriert sich auf fünf Prinzipien: Begrenzung der laufenden Arbeiten, Festlegung klarer Prozessregeln, Visualisierung der Workflow-Phasen, Verwaltung des Durchflusses durch jede Phase und Förderung kontinuierlicher Verbesserung.
Kanban ist eine adaptivere und freiere Methodik, während Scrum Struktur durch Timeboxing und Iterationen bietet. Beide teilen ein gemeinsames Ziel: effiziente Projektlieferung. Die Wahl zwischen ihnen hängt von den Projektumständen ab, da jede eigene Vor- und Nachteile bietet.