UX vs. UI: Die größten Unterschiede zwischen UI- und UX-Design
Von Idego Group

Die digitale Landschaft hat sich seit den frühen 2000er Jahren erheblich weiterentwickelt, als Websites oft unintuitive, langsam ladende und schwer zu navigierende Erfahrungen boten. Moderne Unternehmen erkennen nun, dass qualitatives Benutzererlebnis und User-Interface-Design grundlegende Elemente für den Erfolg sind.
User-Experience-Design konzentriert sich auf das Entdecken und Verstehen von Benutzergewohnheiten und -verhaltensweisen, um positive Interaktionen mit Produkten und Dienstleistungen zu schaffen. Anstatt technische Spezifikationen zu adressieren, betont UX die emotionalen und psychologischen Dimensionen des Benutzerengagements. Das primäre Ziel eines UX-Designers besteht darin, intuitive Lösungen zu entwickeln, die auf spezifische Zielgruppen durch kollaborative Kommunikation mit Endbenutzern zugeschnitten sind.
User-Interface-Design umfasst die sichtbaren und interaktiven Elemente, auf die Benutzer treffen, einschließlich Navigationssysteme, Suchfunktionen, Textfelder, Links und Inhaltsorganisation. UI-Designer erstellen die visuelle Sprache, die Software ermöglicht, mit Benutzern zu kommunizieren. Diese Fachleute besitzen in der Regel ein starkes ästhetisches Gespür und halten sich über aktuelle Design-Trends auf dem Laufenden.
UX- und UI-Fachleute verwenden unterschiedliche Software-Toolsets. UI-Designer arbeiten häufig mit Figma oder Adobe Illustrator, während sich UX-Designer auf Anwendungen wie Axure, UXPin, Sketch und Adobe XD spezialisieren. UX-Fachleute verwenden auch Test- und Analysetools wie Hotjar und draw.io.
Obwohl UX- und UI-Designer unterschiedliche Spezialisierungen besitzen, kann einer den anderen potenziell ersetzen — ähnlich einem Full-Stack-Entwickler-Modell. Größere Projekte profitieren jedoch erheblich davon, dedizierte Fachleute in beiden Rollen zu haben.